Diabetes Symptome

Es gibt unterschiedliche Diabetes Symptome. Auch wird zwischen zwei Formen der Diabetes unterschieden: Diabetes Typ 1 und Typ 2. Bei Typ 1 treten die Symptome meist recht heftig und kurzfristig auf. Folgende Diabetes Symptome sind dafür charakteristisch: häufiger Harndrang, starker Durst auf Grund dieses Flüssigkeitsverlustes, Leistungsabfall, Schwächegefühl und Gewichtsverlust.

Bei Diabetes Typ 2 kann man hingegen folgende Symptome beobachten: häufiges Durstgefühl, starker nächtlicher Harndrang, Kraftlosigkeit, Müdigkeit, Kopfschmerzen, Schwindelanfälle, Übelkeit, Juckreiz, Muskelkrämpfe und erhöhte Infektanfälligkeit zum Beispiel der Harnwege. Dies sind typische Diabetes Symptome. Allerdings müssen nicht zwangsläufig alle bei jedem auftreten.

Sollten aber einige dieser Diabetes Symptome plötzlich und in auffälliger Weise auftreten, sollte man seinen Hausarzt aufsuchen. Mithilfe einer Blutuntersuchung, die im nüchternen Zustand zu erfolgen hat, kann Diabetes diagnostiziert werden. Aber auch mit Urinstrips, die es in jeder Apotheke zu kaufen gibt, kann man die Krankheit feststellen. Schon ein einziger Blutstropfen reicht für so einen Test aus. Diabetes Typ 1 ist die häufiger auftretende Form und ist krankheitsbedingt, während Diabetes Typ 2 altersbedingt ist.

Verstärker Harndrang ist eines der häufigsten Diabetes Symptome

Verstärker Harndrang ist eines der häufigsten Diabetes Symptome

Diabetes Typ 1

Meist verläuft diese Form im verborgenen und wird nur durch Routineuntersuchungen beim Arzt oder durch Auftreten der Folgeschäden erkannt. Zu den klassischen Diabetes Symptomen am Anfang zählen vermehrtes Durstgefühl, unerklärlicher Gewichtsverlust und häufigerer Harndrang. Auch Heißhunger und Schwächeanfälle können eintretten. Zu den typischen Diabetes Symptomen zählen aber auch alle möglichen Hautprobleme wie Kribbeln, Wundwerden und schlechtes Abheilen von Wunden. Auch Sehstörungen können sich einstellen. Da aber nicht alle Diabetes Symptome auf einmal auftreten ist es oft nicht so einfach sie zu erkennen. Manchmal werden sie auch mit anderen Erkrankungen wie Grippe verwechselt.

Ein der Diabetes Symptome was aber immer auftritt ist der häufige Durst und das damit verbundene häufige Wasserlassen. Da viel Zucker über den Urin ausgeschieden wird, fehlt er als Nährstoff im Körper und das erklärt die Gewichtsabnahme. Und durch diesen Nährstoffmangel entsteht dann Heißhunger. Aber Vorsicht diese Symptome können auch auf Schilddrüsenprobleme hinweisen. Auf jeden Fall ist aber ein Arzt aufzusuchen. Professionelle Hilfe ist hier unerlässlich.

So erkennen Sie ob Sie Diabetes haben

Diabetes mellitus, im Volksmund auch Zuckerkrankheit genannt, ist eine Stoffwechselkrankheit, bei der Zucker über den Urin ausgeschieden wird. Dies erlaubte in der griechischen Antike die klassische Form der Diagnose: Ergab die Geschmacksprobe des Urins einer Person, dass dieser süßlich schmeckte, so litt die betreffende Person an Diabetes. Bei den betreffenden Patienten liegt eine Überzuckerung des Blutes vor, welche auf einen allgemeinen Insulinmangel oder aber eine Resistenz geenüber der Wirksamkeit des Insulins, beziehungsweise auf eine Kombination beider Faktoren zurückzuführen ist.

Typ 1 und Typ 2 der Diabetes-Erkrankung

Nach der Klassifikation der Weltgesundheitsorganisation (WHO) existieren verschiedene Typen der Erkrankung.

 
Symptomatik Typ 1 Symptomatik Typ 2
Hierbei treten eine Reihe sehr charakteristischer Symptome auf, wie beispielsweise ein innerhalb weniger Tage oder Wochen erkennbarer gravierender Gewichtsverlust.

Weitere Symptome dieses Diabetes-Typs sind Austrocknung des Körpers, ständiger Durst, permanenter Harndrang, häufiges Erbrechen, Leibschmerzen und Krämpfe in den Waden. Hinzu kommen allgemeine Symtome, nämlich Müdigkeit, Schlappheit und Kraftlosigkeit, Seh- und Konzentrationsstörungen sowie Kopfschmerz.

Bei der Diabetes vom Typ 1 ist zwar körpereigenes Insulin in ausreichender Menge vorhanden, jedoch bewirken die Zellmembranen eine gewisse Insulinresistenz. In den ersten Jahren der Erkrankung ist die Bauchspeicheldrüse zunächst noch in der Lage, die Krankheit durch eine extrem hohe Insulinproduktion zu kompensieren, letztendlich kann sie jedoch die dauerhaft hohe und deutlich überhöhte Produktionsleistung an Insulin nicht aufrecht erhalten.

Dies führt dazu, dass die Symptome der Erkrankung sukzessive zu Tage treten. Dennoch, obwohl die Symptome bereits wahrnehmbar sind, wird der Typ 2 der Erkrankung häufig erst spät erkannt und daher auch sehr spät behandelt.

Die Problematik der Symptome des Typs 2 der Diabetes besteht darin, dass durch die jahrelange Insulin-Überproduktion der Bauchspeicheldrüse kaum wahrnehmbare Symptome auftreten.

Dieser Zustand kann sich über einen langen Zeitraum erstrecken. Symptome, die für den Typ 1 der Erkrankung typisch sind, wie Gewichtsverlust, signifikant hohe Blutzuckerwerte, permanentes Durstgefühl und andauernder Harndrang, sind beim Typ 2 der Diabetes eher selten.

Stattdessen treten, besonders zu Beginn der Erkrankung, eine ganze Reihe völlig unspezifischer Symptome auf, wie beispielsweise Müdigkeit, Konditionsschwäche, Sehstörungen und eine deutlich erhöhte Anfälligkeit für Infektionskrankheiten, besonders für Blasenentzündungen.

Zu den Leitsymptomen des Typs 2 der Diabeteserkrankung gehört das sogenannte hyperosmolare Koma. Der extrem hohe Blutzuckerspiegel der Patienten bewirkt, dass die Nieren derartig viel Wasser ausscheiden, dass dies nicht mehr durch regelmäßiges Trinken ausgeglichen werden kann. Die Patienten fallen in tiefe Bewußtlosigkeit, die eine lebensgefährliche Situation darstellt.

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